Auf zwei Rädern um die Welt

Erlebnistour durch die Oberlausitz

Eine Erlebnistour durch die Oberlausitz überrascht bei geruhsamem Cruisen in abwechslungsreicher Landschaft mit Sehenswürdigkeiten, die viele nicht kennen.

Tourenglück im Outback Deutschlands

Unsere Erlebnistour durch die Oberlausitz war der schönste Reinfall seit langem. Ein Reinfall, weil wir einer miesen Wetterprognose geglaubt haben und mit dem Auto losgezogen sind statt mit dem Motorrad. Schön, weil wir dabei unerwartet herrliche Toureneindrücke gesammelt haben. Was wir eigentlich gewollt hatten: Bei einem Kurzurlaub unsere bisherigen Motorradtouren in Ostsachsen zu einer einzigen, ultimativen Runde durch die Oberlausitz zusammenfügen.

karte der oberlausitz

Die historische Oberlausitz gehört zu 67 % zu Sachsen, zu 3 % zu Brandenburg und zu 30 % zu Polen – Quelle: Open Street Maps

Den äußersten Südostzipfel unseres Landes zwischen dem Dreiländereck D – PL – CZ und dem Unterspreewald nur als Outback Deutschlands wahrzunehmen ist gegenüber der Oberlausitz unfair. Wer genug Unternehmungslust, Neugier und Entdeckerfreude mitbringt, wird seine Meinung ändern. So wie wir.

Notgedrungen (< Auto) haben wir unsere Tour zweigeteilt: Einmal, um all das zu entdecken, was den meisten anderen an Sehenswürdigkeiten entgeht. Zum anderen, um unsere Motorrad-Rundstrecke zu optimieren, die wir bei nächster Gelegenheit wie geplant absolvieren wollen. Mit dem Akzent auf „Fahren“.

Streckenführung durch die Oberlausitz

Unsere Rundtour sollte uns auf möglichst schönen Strecken folgendes näherbringen: den landschaftlichen Charakter dieser Gegend, ihr kulturelles Erbe und ihre zivilisatorischen Besonderheiten. Dies alles haben wir auf folgender Strecke gesammelt:

A 13/Halbe – Großräschen – Bautzen – Hochkirch – Löbau – Spreequelle – Zittau – Bad Muskau – Kloster Marienthal – Görlitz – Guben – Unterspreewald. 483 km

Oberlausitzer Seenlandschaft

tagebausee bei grossraeschen in brandenburg besucht bei einer erlebnistour durch die oberlausitz

Tagebaufolgelandschaft: Großräschener See mit Weinberg

Von der Autobahnausfahrt Großräschen aus durchkreuzen wir in südöstlicher Richtung eine ausgedehnte künstliche Seenlandschaft. 300 Mio t Rohbraunkohle wurden hier bis 1999 herausgebaggert. Eine zerschundene Landschaft blieb zurück. Später wurden die Tagebaue mit Wasser aufgefüllt, die Brikettfabriken mit den erhellenden Namen „Sonne“, „Aufstieg“ und „Fortschritt“ per Dynamit entsorgt.

lastkraftwagen mit der aufschrift lausitzer braunkohle

Lausitzer Braunkohle – Energie für Generationen?

Was blieb, ist eine Bergbaufolgelandschaft, der jedwede natürliche Lieblichkeit abgeht. Trotz allem: Man muß dies gesehen haben, um sich in der aktuellen Diskussion ein persönliches Bild machen zu können.

Bautzen, die Hauptstadt der Oberlausitz

Hinter Hoyerswerda (wo der Computer-Pionier Konrad Zuse Abitur machte) führt die Straße geradewegs nach Südosten auf Bautzen zu. Die Beschilderung ist schon seit geraumer Zeit zweisprachig Deutsch/Sorbisch. Mit Tschechisch und Polnisch versuchen wir zu enträtseln, was da drauf steht. Klappt ganz gut.

Am Ende der Hügellandschaft duckt sich die Hauptstadt der Oberlausitz in das gewundene Tal der noch jungen Spree. Die Stadt, die uns allenfalls vom Senf und dem „Gelben Elend“ (JVA Bautzen) her ein Begriff ist, überrascht uns mit liebevoll restaurierten Gebäudeensembles rund um den Dom St. Petri. Seine Besonderheit: Er ist eine Simultankirche, die Protestanten und Katholiken seit 580 Jahren zu gleichen Teilen nutzen.

hauptschiff des bautzender doms mit einem blau schimmernden kreuz aus acryl

Inneres des Bautzener Doms mit einem Trenngitter und einem leuchtenden Acrylkreuz darüber für beide Religionen

Eine Straße weiter fällt uns ein Bürgerhaus auf, von dessen Fassade in großen hebräischen Goldbuchstaben der Gottesname prangt. Drei Religionen und zwei Sprachen, zusammen in einer historischen Stadt.

hebraeische aufschrift auf einem buergerhaus in bautzen oberlausitz

Der Gottesname in goldenen hebräischen Buchstaben an einem Bürgerhaus in Bautzen

Bevor wir wieder aus der Stadt hinausfahren, „lokt“ mich noch ein technisches Denkmal am Bahnhof: Eine Güterzug-Dampflok der Baureihe 52. Die stärkste deutsche Güterzuglok, ein Behemoth des Schwermaschinenbaus.

schwere gueterzug dampflokomotive der baureihe 52 in bautzen bei einer erlebnistour durch die oberlausitz

Das Arbeitspferd der Deutschen Reichsbahn: Güterzug-Dampflok der Baureihe 52

Ihre Produktion illustriert ein raffiniert gemachter Propagandafilm aus dem Jahre 1943 – mit kritischer Distanz anzusehen, aber nicht minder eindrucksvoll.

Hochkirch

dorfkirche und blutgasse in hochkirch sachsen bei einer erlebnistour durch die oberlausitz

Dorfkirche und Blutgasse in Hochkirch

Auf dem weiteren Weg meiden wir die Bundesstraße und kurven stattdessen durch Felder und Dörfer der Oberlausitz. Bald erhebt sich vor uns auf einem Hügel in leuchtendem Gelb die Dorfkirche von Hochkirch, Schauplatz des tragischen Finales der Schlacht von 1758.

Nach folgenschweren operativen Fehlern Friedrichs II. überfielen die Österreicher nachts sein Heerlager und schossen auf dem Dorffriedhof die letzten seiner Truppen zusammen. Friedrich verlor dabei nicht nur sein Pferd (zum vierten Male in einer Schlacht), sondern auch seinen Freund und Feldmarschall Jakob von Keith. „Blutgasse“ heißt seither die Adresse dieses Ortes.

gedenkstein fuer den in der schlacht von hochkirch 1758 gefallenen generalfeldmarschall jakob von keith

Ein trauriges Ende

Löbau

 Edle Töne aus der sächsischen Provinz

Nach dieser kriegerischen Historie wenden wir uns friedlicheren Themen zu. Ein paar Kilometer weiter, in Löbau, sind wir zu einem Besuch der Klaviermanufaktur August Förster eingeladen. Deren 160jährige Tradition umfängt uns gleich beim Betreten des Stammhauses. Frau Annekatrin Förster, die dem familiengeführten Unternehmen in fünfter Generation vorsteht, begrüßt uns herzlich und vertraut uns einem Mitarbeiter an, der uns mit großer Liebenswürdigkeit und Sachkunde durch den Betrieb führt.

altes firmenschild der pianomanufaktur august foerster in loebau sachsen

Ein sächsisches Traditionsunternehmen

Beginnend von der Schatzkammer, in der jahrelang edle Hölzer für den Pianobau trocknen, über die Tischlerei, die Zusammensetzerei bis hin zur Bezieherei und zur Lackiererei erleben wir im laufenden Betrieb die Entstehung erlesener Musikinstrumente. In aufwändiger Handarbeit werden 12.000 Einzelteile zu einem Konzertflügel vermählt. Alleine um einen Ton vom Anschlag an erklingen zu lassen, ist eine filigrane Mechanik von rund 100 Einzelteilen erforderlich. Alle Komponenten stammen aus Deutschland – bis auf eine: die Resonanzböden aus Bergfichte (Picea abies). Sie kommen aus dem südtiroler Fleimstal. Von dort bezog bereits der italienische Geigenbauer Antonio Stradivari sein Klangholz.

teile eines konzertfluegels vor dem zusammenbau bei der firma august foerster in loebau sachsen

Viele Teile ergeben einen feinen Ton

Die in Löbau entstandenen Pianos besitzen einen ganz charakteristischen, außergewöhnlich schönen Klang: warm und voll, ein kraftvoller Bass, eine ausgewogene Mitte und ein glockenklarer Diskant. Wie geschaffen für romantische Klaviermusik. Fast bin ich ein wenig traurig, daß ich so ein Instrument nicht beherrsche. Aber für meine Musikliebhaberei ist diese Erfahrung allemal sehr bereichernd.

Außergewöhnlich sympathisch wirken auf uns der zurückhaltende handwerkliche Stolz und das über lange Jahre erworbene fachliche Können, mit dem die Mitarbeiter hier zu Werke gehen. Wer über Sachsen spricht, über die tiefe Provinz und über Land und Leute, sollte auch solche Erfahrungen nicht aus dem Blick verlieren.

Architekturdenkmal: Haus Schminke

haus schminke in loebau ansicht vom garten her

Eine Ikone des modernen Bauens: Haus Schminke in Löbau

Unweit der Klaviermanufaktur erwartet uns in einem parkartigen Garten eine architektonische Besonderheit: eines der vier international bedeutsamsten privaten Wohnhäuser. Die vom Architekten Hans Scharoun (Berliner Philharmonie) 1932/33 für den Löbauer Nudelfabrikanten Fritz Schminke entworfene Villa („Nudeldampfer“) war revolutionär, besonders in einem abgelegenen Ort wie Löbau. Wenn man schon mal in Löbau ist, der Bau lohnt einen Abstecher hierher. Er fordert nur wenig Zeit, hinterläßt aber bleibende Eindrücke.

Spreequelle

spreequelle auf dem kottmar bei einer erlebnistour durch die oberlausitz

Wer fühlt sich hier an einen Abwasserkanal erinnert?

Im äußersten Winkel Deutschlands ist alles recht überschaubar. So steuern wir von Löbau aus auf einen Berg namens Kottmar (583 m) zu, auf dem die Spree entspringt. Zumindest liegt hier eine der drei Spreequellen. Die Straße führt von Waldorf bergan bis zu einem Parkplatz. Von dort aus spazieren wir 10 Minuten durch den Wald und erreichen ein gemauertes, als Kriegerdenkmal gestaltetes Wasserbecken. Die Spreequelle. Sieht aus wie ein Abwasserkanal. Wie viele Berliner kennen das wohl? Nichts Spektakuläres, aber es ist nett, diesen Ort zu besuchen und eine kleine Pause einzulegen. Been there, done that.

Im Dreiländereck: Zittau

geflickte landstraße zum zittauer gebirge bei einer erlebnistour durch die oberlausitz

Auf geflickten Landstraßen zum Zittauer Gebirge

Vom Kottmar aus drehen wir eine Runde durch das Zittauer Gebirge, das kleinste Mittelgebirge Deutschlands. Kaum Verkehr und viele schöne Ausblicke auf den geschwungenen Straßen. Dabei kommen wir auch durch Obercunnersdorf, das wegen seiner regionaltypischen Umgebindehäuser berühmt ist. Sie sind das „Bauernhaus des Jahre 2020“. Im benachbarten Herrnhut machen wir kurz Halt, um für die kommende Weihnachtszeit einen der bekannten Herrnhuter Sterne zu erwerben.

rathaus von zittau mit marktplatz

Unerwartetes südliches Flair: der Markt mit Rathaus in Zittau

Dann sind wir auch schon in Zittau, einer weiteren positiven Überraschung auf unserer Erlebnistour durch die Oberlausitz. Nett, proper und heimelig ist diese Stadt. Wir lassen uns in einem Café am Markt nieder und haben urplötzlich das Gefühl, uns auf einer toskanischen Piazza wiederzufinden. Das liegt sicher an der Großzügigkeit des Platzes und ebenso am Palazzo-artigen Rathaus, das man im 19. Jahrhundert dorthin verpflanzt hat. Geschmack hatten die Stadtväter damals schon, und Geld offenbar auch.

Leider reicht uns die Zeit nicht, um uns den Schmachtlappen anzusehen, das weltweit größte Fastentuch. Aber wir kommen wieder.

An der Neiße entlang

neisselandschaft bei rothenburg

Die Neiße, ein ruhiger Grenzfluß

Von Zittau aus holen wir Geschichtsunterricht nach: Wenn früher von der Oder-Neiße-Linie gesprochen wurde, hatten wir keine konkrete Vorstellung davon, wie diese Gegend aussieht. Nun fahren wir immer eng an der Neiße entlang bis in die Gegend von Guben, wo sie bei Ratzdorf in die Oder mündet.

Fahrerisch ist diese Strecke vielleicht nicht sonderlich aufregend. Aber die Neißeauen sind landschaftlich wunderschön. Alle paar Kilometer weist ein Schild zum Fluß, wo Paddler ihr Boot zu Wasser lassen können. Und wo auch sonst ein schönes Picknickplätzchen zu finden ist. Diese Natureindrücke sollte man sich nicht entgehen lassen.

Kloster St. Marienthal

kloster st marienthal bei ostritz an der neisse bei einer erlebnistour durch die oberlausitz

Süddeutscher Barock an der Neiße: Kloster St. Marienthal bei Ostritz

An den westlichen Neißehang geschmiegt liegt, ganz versteckt von der Straße aus, liegt das Zisterzienserinnenkloster St. Marienthal. Ein prachtvoller Bau, wunderbar restauriert, ebenso wie das Kloster Neuzelle weiter nördlich an der Oder bei Eisenhüttenstadt. So eine Anlage hätte man hier nicht vermutet. Oder doch? Zisterzienser haben im Mittelalter den Osten Deutschlands kolonisiert und in abgelegenen Gegenden ihre Klöster gegründet: Neuzelle, Chorin, Lehnin, Himmelpfort und andere, von denen meist nur noch Ruinen vorhanden sind. Brandenburg ist Zisterzienserland.

Scherzfrage: „Wie nennt man ein Kloster ohne Wirtshaus?“ Antwort: „Ruine“. St. Marienthal macht da eine positive Ausnahme, denn nebenan befindet sich eine sehr nette Klosterschenke mit einem tollen Biergarten. Wer Unterkunft sucht, kann sogar im Kloster übernachten.

Bad Muskau: Der Park des Grünen Fürsten

schloss muskau mit teich im pueckler park

Schloß Muskau – ein Idyll an der Neiße

Weiter geht’s immer an der Neiße entlang nach Norden. Surprise, surprise, die Oberlausitz kennt nicht nur die ödesten Mondlandschaften. Sie beherbergt in Bad Muskau auch den wunderschönsten Landschaftspark Deutschlands. Hermann Fürst von Pückler-Muskau hat ihn Anfang des 19. Jahrhunderts angelegt, sich selbst und seine Finanzen dabei fast ruiniert und bei der Nachwelt – besonders bei den Damen – einen Ruf wie Donnerhall hinterlassen.

bruecke ueber die neisse im pueckler park von bad muskau

Der Pückler-Park überschreitet Grenzen

So wie man auch die Salons im Innern des Hauses, jeden anders ausschmückt, setze man die Reihe der Gemächer unter freiem Himmel fort.
—  Hermann Fürst von Pückler-Muskau, Andeutungen über die Landschaftsgärtnerei (1834)

Ein Spaziergang durch den Park ist Balsam auf die Seele, genauso, wie es der „grüne Fürst“ wollte. Seit Kriegsende ist der Park zwischen Deutschland und Polen zweigeteilt, aber in Gänze über die Neißebrücken zugänglich.

Tagebau Jänischwalde

Eine Stunde später, immer noch an der Neiße entlang, erleben wir das genaue Gegenteil eines hochkultivierten Gartenreiches: den Tagebau Jänischwalde. Endlos erstreckt sich eine geschundene Landschaft, zum Großteil abgebaggert und wieder aufgefüllt, in Teilen bereits bepflanzt. Eine Ödnis sondergleichen, die in ihrer aktiven Zeit 10 Mio. t Rohbraunkohle jährlich hergegeben hat. Von einer Beobachtungsstation aus verfolgen wir das Rattern der Eimerkettenbagger und Förderbänder, die ohne Unterlaß Abraum aufschütten. Dörfer werden den Riesenbaggern vom Typ F 60 künftig wohl nicht mehr zum Opfer fallen, denn das Ende des Braunkohletagebaus ist beschlossene Sache. Was aber dann?

Lieberoser Heide: Größte Wüste Deutschlands

generalshuegel in der lieberoser heide

Wie eine Maya-Opferkultstätte: Beobachtungsbunker und -pavillon auf dem Generalshügel in der Lieberoser Heide

Bei Guben verlassen wir die Neiße und schlagen einen Haken westwärts Richtung Lieberose. Südlich des Ortes öffnet sich eine 28 km lange und 12 km breite Sandheide – der ehemalige Truppenübungsplatz Lieberose. Nachdem das Gelände bis 1992 als Schießplatz der Sowjetarmee und vor allem für Großraummanöverübungen des Warschauer Paktes genutzt wurde, blieb nur noch eine Wüste übrig. Die größte Wüste Deutschlands.

beobachtungspavillon auf dem generalshuegel in der lieberoser heide

Blick über die Naturwüste aus dem Beobachtungsbunker auf dem Generalshügel in der Lieberoser Heide

Um den „Waffenbrüdern“ Breschnew und Honecker einen Eindruck von der Schlagkraft ihrer Truppen zu vermitteln, schütteten die Russen 1970 einen 7 m hohen Feldherrnhügel auf, den sog. „Generalshügel“. Vom Panoramapavillon mit darunterliegendem Beobachtungsbunker überschauen wir das 25.500 ha große „Landschaftsgebiet“, das nunmehr dem natürlichen Wildwuchs überlassen bleibt. Zögernd entwickelt sich eine Nachfolgeflora und –fauna. Hiervon profitiert in erster Linie der zugewanderte Wolf, der in dem – munitionsbelastet unzugänglichen – Riesengelände ein ideales Revier vorgefunden hat.

blick aus dem beobachtungsbunker auf dem generalshuegel in der lieberoser heide

Blick aus dem Beobachtungsbunker: Die Natur holt sich das Land zurück

Zum Abschluß unserer Erlebnistour durch die Oberlausitz fahren wir unbeschwert am Schwielochsee vorbei durch den reizvollen Unterspreewald. Als wir bei Halbe wieder auf die Autobahn stoßen, glauben wir uns in eine andere Welt zurückversetzt. Eigentlich ein gutes Zeichen, daß wir auf unserer Tour das gefunden haben, was wir gesucht hatten: Landschaft, Ruhe und Abwechslung vom zivilisatorischen Getriebe. Drei Tage, die uns gut getan haben – und uns wieder gut tun werden, wenn wir sie bei schönerem Wetter mit dem Motorrad nachfahren.

Fazit

Auch wenn es kaum einen abgelegeneren Ort in Deutschlands gibt als die Oberlausitz – die Anfahrt dorthin lohnt sich unbedingt. Fahren, entdecken und genießen, das kann man hier. Vor allem in einer Zeit, in der Fernreisen mit dem Motorrad bis auf weiteres schwieriger geworden sind.

 

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