Auf zwei Rädern um die Welt

Motorradtour im Land Ruppin

Die Motorradtour im Land Ruppin folgt den Spuren Theodor Fontanes durch die Mark Brandenburg. Für viele Motorradfahrer ist die Landschaft der Schlösser und Seen zwischen Uckermark und Havelland noch ein weißer Fleck auf der Landkarte. Fontane wußte aber sehr genau, warum er gerade hier seine Wanderungen durch die Mark begann.

Das Land der Schlösser und Seen

Jede Motorradtour im Land Ruppin auf den Spuren von Theodor Fontanes durch die Mark Brandenburg beschert mir stets auf neue Überraschungen und Entdeckungen. Wo sich Schlösser und Seen wie an einer Perlenkette aneinander reihen, fahre ich immer wieder gerne herum – alleine, mit meiner Frau als Sozia oder mit meinem Sohn als Kaczmarek.

Die Schlösser- und Seentour eignet sich hervorragend, um auswärtigen (Motorrad-)Freunden ein wunderbares Stück unseres Landes näherzubringen.

Man muß nicht unbedingt alle hier beschriebenen Wegepunkte auf einmal anfahren. Eine individuelle Auswahl reicht durchaus. Lohnend und keineswegs langweilig ist es jedoch, die Motorradtour im Land Ruppin im Laufe der Jahreszeiten zu wiederholen und sich ganz nach Gusto mal das eine oder andere näher anzusehen.

Strecken-
beschreibung

Die Route der Motorradtour im Land Ruppin beschreibt eine 8 mit dicker Taille zwischen Oranienburg im Süden und Rheinsberg im Norden, und zwischen Neuruppin im Westen und dem Löwenberger Land im Osten. Die Straßen sind durchweg gut zu fahren, wenn auch in einsameren Gegenden streckenweise etwas ruppig.

Streckenplan Motorradtour Land Ruppin

Schloß Oranienburg – Löwenberg – Vielitzsee – Lindow (Mark) – Schloß Meseberg – Luisendenkmal Gransee – Großwoltersdorf – Schloß Köpernitz – Schloß Rheinsberg – Zechow – Schloß Binenwalde – Boltenmühle – Stendenitz – Zermützel – Schinkelkirche Krangen – Schloß Karwe – Schloß Wustrau – Schloß Radensleben – Herzberg (Mark) Sommerfeld – Schloß Schwante – Schinkelkirche Germendorf – Schloß Oranienburg. 240 km

Von Oranienburg nach Lindow (Mark)

Bild von Schloss Oranienburg vom Schlossplatz aus mit einem blauen Motorrad BMW R 1200 GS im Vordergrund

Schloss Oranienburg

Das blendend weiß restaurierte Schloss Oranienburg ist mit seinem weiten Vorplatz und dem benachbarten Schlossrestaurant am Havelufer ist ein idealer Ausgangs- und Sammelpunkt für unsere Motorradtour im Land Ruppin. Von hier aus führt unsere Strecke zunächst auf die B 96, die „Route 66 der DDR“.

Obwohl es noch etwas früh für einen Imbiß ist, verdient der Räucherfischstand in Teschendorf lobende Erwähnung. In „Andy’s Räucherkate“ (nur echt mit dem Sächsischen Genitiv) sind die Fischbrötchen allererste Klasse.

Bild von einer Rast am Vielitzsee in Brandenburg mit einem dunkelgrauen Motorrad im Vordergrund bei einer Motorradtour im Land Ruppin

Rast am Vielitzsee

Von hier aus geht es schnurstracks weiter nach Löwenberg, wo wir an der (sinnigerweise am Karl-Marx-Platz gelegenen) Feldsteinkirche links Richtung Herzberg abbiegen. Auf halbem Weg dorthin, in Grieben, führt ein Sträßchen (Vorsicht, märkische Holperstrecke!) an den Vielitzsee, den wir an seiner naturbelassenen Ostseite umrunden. Der Blick über den See nach Lindow (Mark) ist idyllisch.

Schloss Meseberg

Bild vom Schloss Meseberg von der Seeseite aus gesehen mit einer Holzbank in Vordergrund und einem Tankrucksack und einer Thermosflasche auf dem Tisch, gesehen bei einer Motorradtour im Land Ruppin

Schloss Meseberg von der Seeseite aus gesehen

Am Ortsausgang von Lindow biegen wir rechts ab Richtung Gransee. Auf einer kilometerlangen Allee erreichen wir Meseberg. Hier machen wir an einem Parkplatz Halt, bevor die Straße in einer lang gezogenen Rechtskurve in den Ort hineinführt.

Vom Picknick- und Badeplatz am Huwenowsee aus hat man einen herrlichen Blick auf die Gartenfront des Schlosses Meseberg. Wie so viele Herrensitze in Brandenburg blickt auch dieser auf eine bewegte Geschichte zurück. Um es erwerben zu können, verkaufte Prinz Heinrich, der Bruder des Alten Fritz‘, 29 Gemälde aus seiner Sammlung an Zarin Katharina d. Gr. Zu besichtigen sind sie seither in der Eremitage in St. Petersburg.

Bild der Eremitage in St. Petersburg von der Newa aus gesehen mit einem Matrosen und seiner Freundin im Vordergrund

Eremitage in St. Petersburg von der Newa aus gesehen

Enteignung und Verfall nach Kriegsende versetzten das Schloß in einen jammervollen Zustand. Dann wurde es von der Messerschmitt-Stiftung erworben und mit großem Aufwand denkmalgerecht restauriert. Seither ist es jetzt Gästehaus der Bundesregierung. Sozusagen unser ChequersCamp David oder Rambouillet. Nur eben preußisch schlicht.

Königin Luise
in Gransee

Bild der Prinzessinnengruppe Luise und Friederike von Johann Gottfried Schadow (1764 - 1850)

“Prinzessinnengruppe” der Schwestern Luise und Friederike von Johann Gottfried Schadow (1764 – 1850) │ © FA2010 • Kunstgewerbemuseum Berlin

Nach ein paar Kilometern erreichen wir das mittelalterliche Städtchen Gransee. Von Süden her biegen wir in die Altstadt ein. Uriges Feldsteinpflaster führt uns zum großen, rechteckigen Marktplatz, in dessen Mitte das Königin-Luise-Denkmal thront.

Nach ihrem Tode im Juli 1810 wurde die überaus populäre Königin Luise von Preußen von Schloß Hohenzieritz nach Berlin überführt. Auf dem Weg dorthin bahrte man die Verstorbene auf dem Marktplatz von Gransee über Nacht auf – unter trauernder Teilnahme der Bevölkerung.

Die aufsteigende Mittagssonne läßt die goldene Krone im Ring der hübsch restaurierten Ackerbürgerhäuser erglänzen. Groß muß die Trauer um die „Königin der Herzen“ gewesen sein: „Ein Jammer sie ist hin“, beklagt die Inschrift auf dem gußeisernen Sarkophag. An ihm sollte man nicht achtlos vorbeifahren.

Bild vom gusseisernen Sarkophag als Denkmal Königin Luise Gransee in Brandenburg, gesehen bei einer Motorradtour im Land Ruppin

Denkmal für Königin Luise in Gransee

Durch den historischen Ortskern hoppern wir weiter zur mächtigen St. Marien-Kirche, einem beeindruckenden Monument der frühen Backsteingotik. Im Sommer finden hier, wie ein attraktives Programm bezeugt, Kirchenkonzerte statt.

Rückkehr nach Gransee ist vorgemerkt, vielleicht auch wegen des benachbarten Geschäfts für „Wild und Geflügel“, das sicher unseren Tisch bereichern wird.

„Schloss“ Köpernitz

Bild von Schloss Köpernitz Parkseite

Schloss Köpernitz von der Parkseite her gesehen

Von Gransee aus schlagen wir über die L 222 einen weiten nordwestlichen Bogen Richtung Rheinsberg. Kilometerlange Alleen saugen den Motorradfahrer gleichsam auf und spenden kühlenden Schatten. Die Straßenbankette sind gesäumt vom Blau der Kornblumen, der Lieblingsblume von Luise, der „Königin der Herzen“.

In Köpernitz liegt, etwas ab von der Bundesstraße, das ehemalige Gutshaus. Ein schlichter spätbarocker Bau mit achtfenstrigem Erdgeschoss und beidseitig dreieckigem Mansardengiebel.

Rote Dächer, die verschwiegen
Still an Wald und Wiese liegen
—  
Theodor Fontane, Köpernitz 

Die charaktervollste Besitzerin des Anwesens war wohl Karoline Gräfin La Roche-Aymon. Als glänzende Köchin übersandte sie König Friedrich Wilhelm IV. regelmäßig selbstgemachte Trüffel- und Zervelatwürste. Der König revanchierte sich zu Weihnachten mit einem Collier aus goldenen Würstchen, verziert mit dem Motto „Wurst wider Wurst“. Von ihrer Lieblingskatze in die Lippe gebissen, starb sie 1859 mit 89 Jahren friedlich auf ihrem Sofa.

Bild von Schloss Köpernitz Strassenseite mit einem dunkelgrauen Motorrad Yamaha FJR 1300 im Vordergrund

Schloss Köpernitz von der Strassenseite her gesehen

Wer gerne Pause einlegen möchte – der öffentlich zugängliche Park lädt dazu ein.

Schloss Rheinsberg

Bild von Schloss Rheinsberg, vom Park aus über den See gesehen bei einer Motorradtour im Land Ruppin

Schloss Rheinsberg

Das viel beschriebene Schloss Rheinsberg liegt nur wenige Kilometer nördlich. Nicht zuletzt durch Kurt Tucholskys gleichnamige Novelle wurde es zum Synonym für ein Idyll am See.

Von einer Parkbank am Südende des Grienericksees aus genießen wir den spektakulären Panoramablick auf jenes Schloß, in dem der junge Friedrich einen prägenden Teil seiner Kronprinzenzeit verbrachte. Man sieht ihn förmlich beim Flötenspiel in der Bel Étage des linken Flügels mit dem Blick über den See. Eine Zeit, in der er noch Notenblätter beschrieb und keine Aufmarschpläne für seine Armeen.

Schloss Binenwalde

Bild von einer Rast am Kalksee bei Binenwalde in Brandenburg bei einer Motorradtour im Land Ruppin

Rast am Kalksee bei Binenwalde

Von Rheinsberg geht es wieder auf der alten Strecke ein Stück zurück und dem Wegweiser Richtung Braunsberg nach. Was nun folgt, erinnert mich an die Fernsehserie „Wege übers Land“ (von Christian Diederich Hahn), die ich als Bub im Schwarz-Weiß-Fernsehen der frühen 50er Jahre als Belohnung fürs Bravsein anschauen durfte: Weiter Blick über Wiesen und Felder, Alleen, holperige kleine Straßen.

Vor dem Schloß Binenwalde treffe ich den Besitzer, der sich mir als fränkischer Landsmann vorstellt. Mit großem Einsatz richtet er das Gebäude wieder her. Einfach ist das nicht, aber der Mühe wert. Freundlicherweise empfiehlt er mir einen Picknickplatz am malerischen Kalksee, den er von seinem Schloß aus überblicken kann.

Zum Abschluß unseres überaus netten Gespräches empfiehlt er mit noch einen kurzen Gang zum gegenüber liegenden Denkmal für die Försterstochter Sabine, zu der Kronprinz Friedrich (von Rheinsberg aus) in Liebe entflammt gewesen sei. Die Maid wurde dann auch zur Namensgeberin für den Ort – Binenwalde.

Boltenmühle

Boltenmühle im Landkreis Ostprignitz-Ruppin Boltenmühle im Landkreis Ostprignitz-Ruppin mit Fachwerkhaus und einem großen Mühlrad

Tief im Wald am Tornowsee: die Boltenmühle

Im Nachbarort Gühlen-Glienicke biegen wir südwärts auf die L 16 Richtung Neuruppin ein. Nach wenigen Kilometern verlassen wir aber die Landstraße wieder links waldeinwärts Richtung Boltenmühle. Die nächsten 4 km windet sich ein ruppeliges Sträßchen durch den Wald. Man befährt es am besten im Frühjahr, wenn man durch das zartgrüne Blattwerk noch den Tornowsee schimmern sehen kann.

Die holperige Fahrt wird belohnt mit dem Erreichen der Boltenmühle – ein idyllisches Plätzchen zum Kaffeetrinken und für sonstige Verköstigung.

Schinkelsche
Normalkirche in Krangen

Schinkelsche Normalkirche Krangen, Lkr. Ostprignitz-Ruppin im Bild

Schinkelsche Normalkirche Krangen

Die Weiterfahrt erspart uns weder den holperigen Rückweg noch den sandigen Waldweg nach Stendenitz. Auf der Brücke sollte man kurz Halt machen. Links der Zermützelsee, rechts der Tetzensee. Frische Fische inklusive.

In der Ortsmitte von Krangen, dem nächsten Ort, lohnt ein Stop an der Kirche – eine sog. Normalkirche, wie wir schon mehrere in der Umgebung gesehen haben, z. B. in Perwenitz bei Oberkrämer, in Lütte bei Bad Belzig oder in Tarmow bei Fehrbellin.

Im 19. Jh. wurden von Schinkel und seinen Schülern die “Preußischen Normalkirchen” entwickelt – grundsätzliche Baukonzepte für einen kostengünstigen Kirchenbau. Damit wurde die Normalkirche zum Musterentwurf für ländliche Kirchbauten in den Preußischen Provinzen, dessen einheitliche Anwendung eine zügigere Bearbeitung der Baupläne ermöglichte. Für die in aller Regel ärmeren Gemeinden verringerten sich dadurch Kosten.

Für die Normalkirche gab es mehrere Musterentwürfe – mit und ohne Turm. Architektonisch handelt es sich dabei um einen klassizistischen Rundbogenbau mit Rundbogenfenstern an den Längsseiten. Der Innenraum ist mit Pfeilern unterteilt, hat an den Längsseiten Emporen und ist mit einer Holztonne überwölbt. Je nach Finanzlage der Gemeinde konnte auf die fertigen Musterentwürfe zugegriffen werden, die ohne größeren Aufwand an die örtlichen Gegebenheiten angepasst werden konnten.

Schloss Karwe

Bild vom Ruppiner See bei Karwe, Landkreis Ostprignitz-Ruppin, mit einem Bootssteg im Vordergrund

Ruppiner See bei Karwe

Wenige Kilometer später erreichen wir Karwe am Ruppiner See. Das Schloß des preußischen Feldmarschalls von dem Knesebeck suchen wir jedoch vergebens: Nach dem Kriege wurde es enteignet, zu DDR-Zeiten verstaatlicht, dann verfiel es irreparabel und wurde 1970 abgerissen.

Vergebens suchen wir auch die 21 Edeltannen, die der greise Feldmarschall hatte pflanzen lassen, als er im Sommer 1821 erfuhr, daß Napoleon am 5. Mai auf St. Helena gestorben sei.

So begeben wir uns ein Stück weiter zum kommunalen Badestrand und fühlen uns wie in einer Sommerfrische vor 150 Jahren. Wir entledigen uns unserer Motorradklamotten und nehmen ein ausgiebiges erfrischendes Bad im blitzsauberen Ruppiner See. Anschließend werden auf der Liegewiese Schinkensemmeln und Getränke ausgepackt. Selig dösen wir in der Mittagssonne. Ein ländliches Idyll.

Schloss Wustrau

Bild von Schloss Wustrau Strassenseite mit einem dunkelgrauen Motorrad Yamaha FJR 1300 im Vordergrund

Schloss Wustrau von der Strassenseite her gesehen

In Sichtweite und nur ein paar beherzte Gasstöße mit dem Motorrad entfernt liegt am anderen Seeufer das Schloß des legendären Husarengenerals Hans-Joachim von Zieten in Wustrau. Nach Restaurierung beherbergt es jetzt die Richterakademie und kann auf Anfrage besichtigt werden.

Es entspricht sicherlich der tiefen Religiosität des Generals, daß auch seine Patronatskirche in Wustrau wunderbar restauriert wurde. Ein Kleinod unter den märkischen Dorfkirchen. Daneben sein Grab und das seiner Frau:

Hier liegen wir zwei beide
Bis zum Appell im Grab
—  
Theodor Fontane, Wustrau

Schloss und
Friedhof Radensleben

Bild vom Campo Santo Radensleben, Landkreis Ostprignitz-Ruppin mit geklinkerter Einfassung

Campo Santo Radensleben, Landkreis Ostprignitz-Ruppin

Auf dem Weg nach Herzberg erreichen wir Radenslebenin the middle of nowhere – den früheren Sitz der Familie v. Quast. Es muß eine sehr kunstsinnige Familie gewesen sein: Fontane listet eine üppige Kunstsammlung im Herrensitz auf, die von Fra Filippo Lippi bis Dürer gereicht habe. So verwundert auch nicht, daß die Familie einen veritablen toskanischen Campo Santo an die märkische Feldsteinkirche gesetzt hat. In ländlicher Einsamkeit erfreuen wir uns bei einem kleinen Rundgang an dieser hübschen Überraschung.

Die Strecke nach Herzberg ist berüchtigt durch ihre Radarfallen. Deshalb stelle ich vorsichtshalber den Tempomat auf die vorgeschriebene Geschwindigkeit ein und spare mir überflüssige Punkte in Flensburg.

Bild von einem Vorlaubenhaus in Herzberg, Landkreis Ostprignitz-Ruppin, mit dem Schild Gaststätte

Vorlaubenhaus in Herzberg, Landkreis Ostprignitz-Ruppin

Dann außerorts ein kurzer Lenkimpuls und schon sind wir wieder mitten im Wald. Vorsicht ins angesagt wegen des regen – und von vielen unterschätzten – Wildwechsels. Im letzten Spätherbst kam mir dort ein Damwildrudel mit über 35 Stück hochflüchtig über die Straße.

Ihre Liebe zu den Alleen müssen die alten Preußen sehr genau genommen haben: Ich kenne kein Land, in dem man knallhart eine Eichenallee kilometerlang durch einen Kiefenwald gepflanzt hätte. Sei’s drum, es sieht schön aus und fährt sich noch viel schöner durch die Einsamkeit, die hier auch Ortsnamen hat:

Bild vom Wegweiser nach Verlorenort mit einem dunkelgrauen Motorrad Yamaha FJR 1300 im Vordergrund

Verloren im Wald

Die Landstraße entlang des Ruppiner Kanals überrascht mit einer Sequenz von fünf (!) 90-Grad-Kurven (wahrscheinlich der einzigen in ganz Brandenburg), die wir dank verkehrsfreier Strecke genußvoll durchziehen können.

Schloss Schwante

Bild vom Schloss Schwante im Landkreis Oberhavel

Schloss (Gutshaus) Schwante im Landkreis Oberhavel │ ©Kvikk • CC Share-Alike Unported 3.0

Auf dem Weg nach Oranienburg kommen wir durch Schwante. Abseits des Ortskerns durchqueren wir einen weitläufigen Park und stoßen auf ein stattliches, dreiflügeliges Herrenhaus. Die gängige Bezeichnung „Schloß“ ist zwar protokollarisch nicht korrekt, aber von der Größenordnung her durchaus zutreffend.

In der bunten Reihe seiner Eigentümer findet sich auch ein ehemaliger Protokollchef des Auswärtigen Amts. Heute wird das Anwesen für Theateraufführungen genutzt, ein Restaurant ist angegliedert. Wenigstens etwas.

Zurück nach Oranienburg

Bild Schinkelsche Normalkirche Germendorf, Landkreis Oberhavel

Schinkelsche Normalkirche in Germendorf, Landkreis Oberhavel

Auf dem Weg zurück nach Oranienburg kommen wir durch Germendorf. Linker Hand grüßt uns in der Ortsmitte eine altbekannte Konstruktion: eine Schinkelsche Normalkirche.

Auf den letzten Kilometern unserer Motorradtour durch das Land Ruppin ist nur noch die B 96 zu überqueren – und nach 240 erlebnisreichen Kilometern stehen wir im sanften Abendlicht wieder vor dem blendend weißen Oranienburger Schloß.

Ende einer Motorradtour im Land Ruppin: Schild mit der Aufschrift "Heute keine Fahrt mehr"

 

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